Ergebnisaufbereitung
Bei der Ergebnisaufbereitung stehen folgende Praxisanforderungen im Mittelpunkt:
- Hohe Methodentransparenz und direkte Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse und Methodik auch durch Führungskräfte ohne Marktforschungsdetailwissen zur Sicherstellung von Akzeptanz und Glaubwürdigkeit.
- Auf einzelne Anbieter sowie Angebotssysteme oder Leistungsmarken heruntergebrochene Ergebnisse in der vergleichenden Gegenüberstellung. Durch ausreichende Branchenstichproben und ungestützte Abfragen sollen insbesondere auch neu hinzukommende Anbieter oder Angebotssysteme rechtzeitig erfasst und analysiert oder fusionsbedingte Zusammenfassungen vorgenommen werden können.
- Nach Möglichkeit keine Vorgabe von Anbietern oder Leistungsmarken, so dass Branchen durch Kunden konfiguriert werden, Branchengrenzen flexibel gezogen und einzelne Anbieter in Teilsegmenten aggregiert werden können.
- Hohe Originalität/Reinheit der dokumentierten Ergebnisse, damit die Ergebnisnutzer einerseits entsprechend ihren Zielvorgaben und Prioritäten der Marktbearbeitung eigene strategische Gewichtungen vornehmen können. Andererseits soll damit eine hohe Integrierbarkeit in Marketing-Informations-Systemen und Vergleichbarkeit der Daten mit eigenen Controllinginstrumenten ermöglicht werden.
- Hoher Detaillierungsgrad in Erklärungs- und Interpretationsbereichen der Globalzufriedenheit und Kundenbindung wie bspw. über bedeutende Leistungsmerkmale (Zuverlässigkeit und Individualität der Leistungen, Freundlichkeit, Schnelligkeit, fachliche Kompetenz, Preis-Leistungs-Verhältnis), Kundengruppen und Regionen.
- Umsetzungsorientierte Berichterstattung bspw. durch Handlungs-Relevanz-Matrizen und Hochrechnungen auf die Marktbasis oder unternehmensindividuelle Kundenbasis.
- Hohe methodische Flexibilität zur laufenden Anpassung des Untersuchungsdesigns an Marktveränderungen in den untersuchten Branchen.



